Sonntag, 28. August 2016

Gelesen: Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten

Heute stelle ich euch wieder ein neues Buch vor, das ich über Literaturtest lesen durfte:


Die Druckfahne des Buches wurde freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick und klick. Vielen Dank nochmal für das Vertrauen.

Beschreibung
Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ...(Quelle: Amazon)

Autor
Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", "Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". "Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" ist sein erster Roman.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das Taschenbuch hat 448 Seiten und wurde am 15. August 2016 beim Goldmann Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Es gibt eine bestimmte Sorte Humor bzw. Bücher im Allgemeinen, die die Leute polarisiert. Entweder man mag diese Art oder man findet sie vulgär und ziemlich unlustig. Das Buch "Feuchtgebiete" ist zum Beispiel eines dieser Exemplare, und ich bin geneigt, dieses Buch hier ebenfalls in diese Kategorie zu stellen.

Eigentlich sind Tim und Bullwinkel zwei ganz nette aber noch ein wenig unreife Typen, die nichts lieber wollen als zwei schnieke Stewardessen ins Bett zu bekommen. Leider sind sie bei dem Versuch, die verrückte Droge namens Elch-Urin zu besorgen, weder besonders geschickt noch tiefsinnig. Dafür erwartet den Leser jede Menge witzige und ulkige Situationen, die bei mir den ein oder anderen Lacher ausgelöst haben. Insgesamt war mir das Buch dann aber doch too much, die ganzen Andeutungen, Sextalks und Flachwitze gingen mir irgendwann ein wenig auf die Nerven.

Schade, ich finde, das Buch hat auf jeden Fall Potential und ich bin gespannt, ob der Autor Rochus Hahn sich aus der Kinderbuch- und Drehbuchautor-Ecke noch zu einem Autor entwickelt, der meinen Geschmack mehr trifft. Insgesamt finde ich seinen Schreibstil nämlich durchaus angenehm und sein nächstens Buch werde ich mir definitiv wieder anschauen.

Mein Kurzfazit: Kurzweiliger Roman mit viel Flachwitz, der leider nicht jeden Geschmack trifft aber durchaus Potential hat. Ich vergebe gut gemeinte drei von fünf Sternen.


Montag, 22. August 2016

Interview mit Bernd Aichinger

Mit freundlicher Genehmigung von Literaturtest darf ich euch heute ein Interview mit Bernd Aichinger, Autor des gestern vorgestellten Buches "Interview mit einem Mörder" zeigen.
Vielen Dank dafür!
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Bernhard Aichner
Interview mit einem Mörder
Ein Max-Broll-Krimi
ISBN 978-3-7099-7133-8
Erstverkaufstag: 20. Juli 2016
EUR 19,90, Haymon Verlag

Wären Johann Baroni und Max Broll echte Menschen – ich hätte mit ihnen die Zeit meines Lebens.“ Bernhard Aichner

Max Brolls bester Freund im Visier eines Mörders. Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss – und Baroni sinkt getroffen zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Während Baroni im Krankenhaus um sein Leben kämpft, tut Max alles, um den Schützen zu überführen. Denn nur er hat gesehen, wer auf Baroni geschossen hat. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen – niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald gegenüber. Eine rasante Verfolgungsjagd beginnt, die Max bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer führt.

Was erwartet Ihre Fans im neuen Krimi „Interview mit einem Mörder“?
Interview mit einem Mörder“ ist einerseits ein extrem spannendes, manchmal auch hartes Buch, mit dem ich meine Leser tief in die menschlichen Abgründe schauen lassen will. Schon seit jeher interessieren mich die Lebensgeschichten und Schicksale von Menschen, das Schöne und das Schreckliche, das ihnen zustößt, all das möchte ich verstehen. Bei meinem neuen Krimi habe ich mir die Frage gestellt: „Kann man über Nacht zum Mörder werden?“ Die Antwort war erschreckend und faszinierend zugleich: Man kann.
Gleichzeitig ist dieser Krimi, bei aller Spannung, auch frech und politisch unkorrekt, das Schreiben daran hat mir großen Spaß bereitet. Ich sehe den schwarzen Humor in diesem Buch als schönen Kontrapunkt zu einer dramatischen und mitreißenden Handlung.

Interview mit einem Mörder“ ist nicht der erste Krimi rund um den Totengräber Max Broll ...
Ich habe im Laufe der Jahre eine sehr enge Beziehung zu meinen Figuren entwickelt. Sie sind zwar in meinem Kopf entstanden, aber ich liebe den Totengräber Max Broll und den Ex-Fußballstar Johann Baroni so, als wären sie reale Personen. Mit diesem neuen Krimi habe ich die beiden also wieder zum Leben erweckt, eine spannungsgeladene Geschichte erzählt, die viel mit Liebe, Leidenschaft und Freundschaft zu tun hat.

Was macht den typischen Aichner-Krimi aus?
Typisch für meine Krimis ist sicherlich, dass sie eine große Spannung aufbauen, sich schnell lesen lassen und trotz aller Dramatik nie ihre Leichtigkeit verlieren. Emotionen sind mir sehr wichtig. Die Leser sollen lachen, weinen, zittern, ich möchte sie auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
Und: Ich habe im Laufe der Jahre meinen Ton gefunden, mein Tempo, meinen Sound. Der Roman hat ein hohes Tempo, stakkatoartige Satzfolgen, nur das Nötigste wird erzählt, nichts soll bremsen, keine Nebensächlichkeiten sollen das Tempo rausnehmen. Ich erzähle hier von einer Figur, einem Mörder, der getrieben ist – und dieses Getriebensein jagt auch den Leser durch das Buch. Es ist ein schwungvoller, leidenschaftlicher Ritt, man steigt auf den ersten Seiten auf das Pferd und reitet los, und kommt bis zur letzten Seite nicht mehr zum Stillstand.

Kann man Ihr neues Buch mit Ihrem international sehr erfolgreichen Thriller „Totenfrau“ vergleichen?
Es ist sicherlich die Faszination des Todes, die einen gemeinsamen Nenner bildet. Brünhilde Blum aus dem Thriller „Totenfrau“ ist Bestatterin, Max Broll lebt am Dorf und ist Totengräber. Das Thema Tod beschäftigt mich, ich habe mich immer schon gerne auf Friedhöfen herumgetrieben, diese stille, verwunschene Atmosphäre hat etwas Unheimliches und Faszinierendes für mich.
Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, deshalb habe ich während der Arbeit an „Totenfrau“ beschlossen, ein Praktikum bei einem Bestattungsunternehmen zu machen. Es war eine richtig schöne und am Anfang auch sehr schräge Erfahrung: dem Tod als großes Tabu näherzukommen, zu akzeptieren, dass wir letztendlich alle sterben werden. Meine Dankbarkeit, leben zu dürfen, ist gewachsen. Über das Sterben spricht man ja nicht gern, die Verstorbenen sollen so schnell wie möglich unter die Erde, das Leben soll weitergehen, der Tod soll keinen Platz bekommen. Das hat mich immer befremdet. Deshalb wurde ich neugierig, deshalb habe ich in der Bestattung mitgearbeitet. Deshalb habe ich auch kürzlich wieder ein Grab ausgehoben. Und habe Probe gelegen, so wie es mein Held Max auch immer macht.

Max Broll und sein Gegenspieler, der – mutmaßliche – Mörder Fink, kommen sich in diesem Buch ungewöhnlich nahe – hatten Sie keine Angst um Ihren Helden?
Das ist das Besondere an diesem Buch: dass Max dem Monster sehr nahe kommt, ihm beim Töten über die Schulter schaut, dass stellenweise beinahe etwas wie Freundschaft oder Verständnis aufkommt. Dass Max sein Gegenüber aber nicht stoppen kann und fast daran verzweifelt. Der Mörder in diesem Buch spielt Schicksal, und Max will dieses Schicksal ändern. Er muss. In diesem Buch habe ich die Jagd nach einem Mörder erzählt, bei der die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.

Ihre Max-Broll-Krimis spielen in einem kleinen Dorf – so wie das kleine Dorf in Osttirol, in dem Sie aufgewachsen sind. Steckt etwas davon in Ihrem neuen Buch?
Der Ort, in dem Max lebt, hat keinen Namen. Auch wenn ich meine Heimat Tirol liebe, spielt sie keine Hauptrolle in meinen Büchern, der lokale Bezug ist völlig unwichtig. Meine Romane sind keine Regio-Krimis, die Orte sind im Grunde austauschbar, ich möchte spannende Bücher schreiben und keine Reiseführer. Es geht um Emotion und nicht um Landschaft, ich möchte fesseln und mitreißen, Gefühle vermitteln und dabei der Fantasie des Lesers so viel Raum wie möglich lassen.

Ihr Held Max Broll verliebt sich in diesem Roman, er geht auf eine Kreuzfahrt, verbringt neben der Jagd auf den Mörder romantische Stunden – ist „Interview mit einem Mörder“ nicht nur Krimi, sondern auch Liebesroman?
Ein guter Roman kommt ohne Liebe nicht aus. So wie auch ich nicht. Liebe treibt alles an, macht alles schöner, auch dieses Buch. Anna Fröhlich, in die sich mein Held verlieben darf, ist eine wunderbare Frau, gleich spontan und verrückt wie Max, sie steht ihm bei, zweifelt mit ihm, treibt ihn an, verdreht ihm den Kopf. Hinreißend ist das.

Sie sind ein Autor, der sehr offen auf seine Leser zugeht, zum Beispiel sind Sie täglich auf Facebook aktiv – warum?
Ich möchte mein Publikum als Gegenüber wahrnehmen, mich mit ihm austauschen, Nähe herstellen, wahrnehmen, wie es ankommt, was ich schreibe. Facebook hilft, Kontakte zu knüpfen, natürlich auch Marketing zu betreiben. Man kann innerhalb kürzester Zeit etwas transportieren, Nachrichten weitergeben, Interesse wecken. Und es macht auch Spaß, das Schreiben ist ja ein einsames Geschäft, da kommt mir Ablenkung immer wieder sehr gelegen. Einmal wischen nach links, ein kleiner Dialog mit Freunden, dann wieder wischen nach rechts, und wieder eintauchen in meinen Roman.


Herzlichen Dank an Bernd Aichinger für das Interview!

Sonntag, 21. August 2016

Gelesen: Interview mit einem Mörder

Heute stelle ich euch einen neuen Krimi vor, den ich über Literaturtest lesen durfte:


Das Buch wurde freundlicherweise von Literaturtest kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick und klick. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …(Quelle: Amazon)

Autor
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das gebundene Buch hat 288 Seiten und wurde am 20. Juli 2016 beim Haymon Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Aichners "Interview mit einem Mörder" ist bereits der vierte Band um den kultigen Totengräber Max Broll, der sein aufregendes Journalistenleben gegen das beschauliche Dorfleben eines Totengräbers eingetauscht hat. Er genießt die Ruhe und Unaufgeregtheit des Landlebens am Liebsten bei einem Bierchen, in seiner eigens angelegten Saune am Friedhof oder mit seinem besten Freund Baroni, mit dem er schon durch dick und dünn gegangen ist. Ausgerechnet am Eröffnungstag von Baronis neuem Würstlstand überredet der neue Pfarrer Max zu einer ausgedehnten Runde Gras, und so bekommt Max den Anschlag auf seinen besten Freund nur im Nebel mit. Er ist sich jedoch sicher, dass er den Attentäter erkannt hat, und als ihm niemand glauben will ermittelt er auf (zugegeben sehr eigenwillige) eigene Faust weiter und verfolgt den Verdächtigen sogar bis auf ein Kreuzfahrtschiff. Auf wen er dort trifft und ob er den Täter letztendlich überführen kann wird hier jedoch noch nicht verraten ;-)

Obwohl dies schon der vierte Band der Reihe ist war es für mich das erste Buch um Max Broll und seine Freunde. Ich kam jedoch beim Lesen schnell in die Geschichte hinein und kann daher bestätigen, dass man die ersten drei Bände nicht gelesen haben muss, um der Geschichte gut folgen zu können. Aichners Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, hat mir aber gut gefallen. Einige Sätze sind eher abgehackt, als ob Gedankensplitter aufgefangen wurden. Dialoge sind nicht wie üblich mit Anführungszeichen gekennzeichnet sondern die Sätze stehen untereinander mit Bindestrichen aufgelistet. Manchmal kam ich dabei durcheinander wer nun was genau gesagt hat, aber das passiert bei wörtlicher Rede auch ab und zu und soll hier nicht als Kritik aufgefasst werden.

Das Buch ist allerdings insgesamt für meinen Geschmack ein klein wenig kurz geraten, die Geschichte hätte meiner Meinung nach an der ein oder anderen Stelle noch mehr hergegeben und manchmal fehlte mir ein wenig mehr Hintergrund. Vielleicht liegt das daran, dass ich die anderen Bücher nicht gelesen habe, andererseits ging es mir auch bei Figuren so, die nachweislich erst in diesem Band aufgetaucht sind wie die Journalistin auf dem Schiff.

Weil ich mich trotzdem gut unterhalten habe und dies bestimmt nicht das letzte Buch der Reihe für mich sein wird vergebe ich gute 4 von 5 Sterne.


Mittwoch, 17. August 2016

Gehäkelt: Schanulleke

Scha-was? werden sich manche beim Titel gefragt haben. Darum darf ich erstmal vorstellen: Schanulleke ist dieses zauberhafte kleine Püppchen, welche nach ihrem Comicvorbild gehäkelt wurde:


Schanulleke (hier ein paar Bilder von ihr: klick) ist die Puppe, die ich als Kind schon immer heimlich haben wollte und die es damals aber noch nicht als Plüschfigur oder ähnliches zu kaufen gab. Ich bin nämlich mit der Comicserie "Suske en Wiske" aufgewachsen, die zwar belgischen Ursprungs ist, die ich aber nur auf niederländisch kennengelernt und gelesen habe. Die lustigen Abenteuer des Geschwisterpaares und ihrer schrägen Verwandten zogen mich damals schnell in ihren Bann und halfen mir, mein niederländisch zu verbessern. Noch heute kaufe ich mir ab und an bei Gelegenheit ein aktuelles Exemplar oder freue mich, wenn ich auf Flohmärkten welche ergattern kann.

Meine Schanulleke hat keine Stiefel an, da ich kein Braun mehr in der passenden Wollstärke hatte, aber ich finde sie auch so herzig und ihre offenen Arme laden zum Kuscheln ein. Vielleicht bekommt sie später noch ein paar Ringelsocken, wer weiß ;o)

Liebe Grüße
Joya

Sonntag, 14. August 2016

Gehäkelt: Elefanten

Hallo ihr Lieben,

die Häkelsucht hält mich noch fest im Griff, daher kann ich euch heute schon wieder etwas neu entststandenes zeigen :o)

Heute geht es um Elefanten, dieser kleine Mini hier ist gerade mal gut 5 cm (ohne Schwanz) lang und wurde nach einer Anleitung von Conni Hartig entstanden. Auf Ravelry ist die Gratisanleitung zu bekommen: klick.

Ich bin nicht ganz zufrieden, das Annähen der kleinen Teilchen ist friemelig (womit ich normalerweise kein Problem habe) und die Ohrposition ist irgendwie auch nicht so wie ich sie wollte. Ich weiß nicht, ob ich den nochmal häkeln mag, obwohl er doch recht niedlich geworden ist wie ich finde.


Dieses hübsche Kerlchen ist nach einer Youtube-Anleitung von MrsEmonessy entstanden und soll ein Symbol des Friedens sein: klick.

Wie immer habe ich mir die Anleitung abgetippt, um ihr besser folgen zu können, und werde ihn bei Gelegenheit bestimmt nochmal häkeln :o)


Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche, teilweise habt ihr ja sogar frei wenn ihr nicht wie ich zum Beispiel in Niedersachsen wohnt und morgen wieder los müsst ;o)

Liebe Grüße
Joya

Dienstag, 9. August 2016

Gehäkelt: Katze, Rochen und Schnecke

Heute wird es wieder tierisch häkelig in meinem kleinen Blog, denn ich möchte euch ein paar neue Mitbewohner vorstellen:

Als erstes habe ich mich an der "Sleeping Neko Atsume Kitty" von Drawn and hooked versucht. Die Anleitung dazu findet ihr hier: klick

Gehäkelt wurde meine kleine Kitty mit Twister und Twister Swirl Garn und einer Nadel in 3 mm.


Aus Wollresten in weiß und grau unbekannter Herkunft und Pfeifenputzern als Flügelverstärkung ist dieses Herztierchen entstanden: ein Mantarochen mit stolzen 25 cm Spannweite. Die kostenlose Anleitung dazu findet ihr hier bei Roman Sock: klick


Last but not least ist dieses kleine Schneckchen entstanden, gehäkelt mit Catanis Wolle und einer Häkelnadel in 2,5 mm. Die Anleitung dafür findet ihr bei HappyBerryCrochet auf Youtube: klick. Sie misst gerade mal knapp 7 cm, ist also wirklich winzig im Vergleich zu ihrem großen Mantaray-Kumpel :-)


Kleiner Tipp: Ich habe mir wie bei den meisten Youtubeanleitungen die mich interessieren Screenshots und eine schriftliche Anleitung aus dem Video gemacht, damit komme ich irgendwie besser klar als auch noch den Laptop auf den Knien zu balancieren beim Häkeln ;-)

Liebe Grüße
Joya

Sonntag, 7. August 2016

Gelesen: Sternenwelt

Dieses hübsche Kinderbuch darf ich euch heute vorstellen:


Das Buch wurde freundlicherweise vom familia Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen und Bilder von einzelnen Buchseiten: klick.
Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Sirrah ist ein kleiner Stern am nördlichen Sternenhimmel über Europa. Doch bevor er seinen richtigen Platz am Firmament finden konnte, musste er viele Abenteuer überstehen. So begab er sich auf eine Reise, um die Sternbilder am Nordhimmel zu erkunden. Auf seinem Weg trifft er auf den Polarstern, der Sirrah eine jahrtausendealte Legende über die Sternbilder erzählt. Kann Sirrah Teil dieser Legende werden?(Quelle: familia Verlag)

Autor
Jahrgang 1976; nach Studium und beruflichen Abstechern beginne ich 2004 mit dem Schreiben - zuerst nur Artikel für den Familienratgeber „Baby Kind Familie“; dann folgten schon bald darauf Kurzgeschichten für meine Kinder, die in dem Kinderbuch „Geschichten aus Drafeenien“ veröffentlicht wurden. Gefesselt von der Mythologie um Avalon entstand nach zweieinhalb Jahren mein Jugendfantasyroman „Die Wächter von Avalon“. 2013 – im Jahr des Mondes - starte ich mein Debüt als Jugendbuchautorin und beginne mit „Der Prophezeiung“ die Trilogie über Avalon und dem magischen Reich Amaduria. 2014 wurde "Der Fluch des Suadus" veröffentlichte. Diese erneut in sich abgeschlossene Geschichte innerhalb des Gesamtwerkes war eine große und spannende Herausforderung für mich: Ich erschuf die Andere Welt Amaduria, in der die vier Wächter von Avalon einem magischen Rätsel um die Königreiche folgen. 2015 vollendete ich die Trilogie mit „Die Legende von Ýr“ und gehe zurück in die Welt der Menschen, dorthin wo alles begann und mit den Wurzeln der Vergangenheit verwoben ist.(Quelle: lovelybooks)

Das Buch
Das Hardcoverbuch hat 36 Seiten und wurde am 5. November 2015 beim familia Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Das Cover dieses Buches ist mir sofort ins Auge gefallen, und da ich mich schon als Kind für Sternbilder interessiert habe, freute ich mich sehr als ich es schließlich in Händen hielt.

Die Geschichte finde ich schön geschrieben und das Happy End der Geschichte gefällt mir auch. Die Geschichte ist zudem sehr hübsch illustriert und der lila Farbton zieht sich durch das gesamte Buch.
Im hinteren Teil sind die Sternbilder zum Teil abgedruckt und regen dazu an, den nächtlichen Sternenhimmel gemeinsam zu erkunden und die Bilder im Buch zu vervollständigen. Im Glossar werden nochmal alle Begriffe erklärt und die Sternbilder vollständig gezeigt.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Vater uns früher den Nachthimmel gezeigt und die Sternbilder erklärt hat, das weckt sehr viele schöne Erinnerungen. Wenn meine Nichten und Neffe soweit sind werde ich dieses Büchlein bestimmt nochmal zur Hand nehmen.

Die empfohlene Altersempfehlung von 8 bis 10 Jahren finde ich etwas schwierig. Die Geschichte an sich können bestimmt auch schon jüngere Kinder gut aufnehmen, die Sternbilder vervollständigen erfordert aber denke ich schon das angegebene Alter.

Einziges Manko: Ich hätte mir mehr Informationen gewünscht, mehr Sternbilder, vielleicht etwas über die wichtigsten Planeten oder unser Sonnensystem. Auf dem Umschlag steht "Astronomie für Kinder", das ist ein weitgefasster Begriff in den ich ein wenig viel hineininterpretiert habe denke ich. Ein paar mehr Seiten und Informationen hätten dem Buch aber meiner Meinung nach gut getan, so ist es eher ein informatives Bilderbuch.

Ich vergebe für dieses hübsche Kinderbuch dennoch 4 von 5 Sternen.