Montag, 26. Oktober 2015

Tag 311 - Beschermde Planten


Beim letzten Mal hatte ich ein Bild aus der Oranjerie gezeigt, und auch dieses hier ist dort entstanden. Über das Geländer verteilt weisen rote Rahmen auf bedrohte Arten hin, ein Plan, den wir am Anfang bekommen haben, erklärt worum es sich handelt. Dieses Exemplar ist eine Bischofsmütze (Kaktus), auch wenn Wikipedia sagt, dass es eigentlich keine bedrohte Art ist ;o)

Liebe Grüße
Joya

Montag, 19. Oktober 2015

Tag 310 - Japanischer Garten


Im Urlaub haben wir die wenigen trockenen Stunden genutzt und die Oranjerie in Den Helder besucht. Die Oranjerie ist ein sehr schöner botanischer Garten mitten in der Stadt. Dieses Bild zeigt einen Teil des japanischen Gartens mit kleiner Bühne und Koi-Teich hinter den roten Pflanzen. Wir haben dort eine Weile gesessen und einfach nur die Ruhe und die schöne Umgebung genossen ♥

Entspannte Grüße
Joya

Montag, 12. Oktober 2015

Tag 309 - Teatime


Zu dieser Jahreszeit trinke ich (wie vermutlich viele andere Menschen) wieder sehr gerne Tee. Diesen hier habe ich in einem kleinen gemütlichen Café in Bergen getrunken während draußen (wie so oft in unserem Urlaub) die Welt unterging. Der interessante Löffel ist von der Teefirma Peeze und wurde speziell für ihre Tees designt. Ob der nun besser umrührt als andere kann ich nicht beurteilen, aber lecker war es allemal :o)

Gemütliche Grüße
Joya

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Yeah, ich bin im Probenähteam!



Die Überschrift sagt eigentlich schon alles ;o) Ich wurde ausgewählt beim "Blinden Probenähen" für Mosterzwerge & Lange Nächte mitzumachen und ich freue mich riesig!

Blindes Probenähen bedeutet, dass wir nur die Schnitt-Teile bekommen, ohne Beschriftung, ohne Anleitung. Aus den Teilen, die wir verwenden können wie und wo wir wollen, soll ein Shopper mit dem schönen Namen "Tardis" entstehen, eine etwas größere (Einkaufs-)Tasche. Nach einigem hin- und herlegen, Kleben, wieder auseinandernehmen und Grübeln bin ich zu einer Form gekommen die mir gefällt, und mache mich bald an die Umsetzung.

Ihr dürft also gespannt sein was dabei herauskommt, ich weiß es ja selbst noch nicht ;o) Sobald ich etwas veröffentlichen darf melde ich mich natürlich wieder hier, ist doch klar!

Gespannte Grüße
Joya

Dienstag, 6. Oktober 2015

Gelesen: Vergiss nicht, dass wir uns lieben

Ein richtig schönes neues Buch, das mir von der Autorin Barbara Leciejewski selbst zur Verfügung gestellt wurde:


Das Buch erschien im FeuerWerke Verlag und wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für das in mich gesetzte Vertrauen und das Rezensionsexemplar :o)

Beschreibung
Wer sagte einem, dass es gut war, sich zu erinnern? Was, wenn die Erinnerungen selbst schlimmer waren als alles, was sie in den letzten Tagen durchgemacht hatten?

Würde man trotzdem die Erinnerung wählen?

Ein Mann und eine Frau erwachen zur gleichen Zeit an verschiedenen Stellen desselben Waldes. Beide ohne Gedächtnis. Sie wissen weder, wer sie sind, noch wo sie sind oder was passiert ist. Sie haben keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit. Auf der Suche nach Hilfe treffen sie schließlich im einzigen Haus einer menschenleeren Gegend am Meer aufeinander.

Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte über zwei Menschen, die losgelöst von allem nur noch für den Moment und füreinander leben. Doch was geschieht, wenn eines Tages alle Rätsel gelöst werden, wenn die Vergangenheit zurückkehrt und wenn nur noch eine einzige Frage bleibt: Wie stark ist die Macht der Liebe wirklich?
(Quelle: http://www.barbara-leciejewski.de/meine-romane/vergiss-nicht-dass-wir-uns-lieben/ )

Autorin
Barbara Leciejewski schrieb ihren ersten Roman mit zwölf. Einen Liebesroman. Kitschig, naiv, etwa vierzig krakelige DIN A5 Blockseiten, kariert. Kariert war ihr immer lieber als liniert. Der Berufswunsch danach war klar: Schriftstellerin. Ebenso klar war: Das wird man nicht, das ist kein Beruf.
Also dann: Abitur, vom Land in die Großstadt München gezogen, studiert (Germanistik und Theaterwissenschaft), Jobs am Theater (Regieassistenzen, Statisterie, Bühnenkram), Magisterarbeit über Kriminalromane geschrieben, Synchroncutterin geworden, Familie gegründet. Karierte Blöcke gekauft ... da war doch was.
Man muss nicht Schriftstellerin sein, um zu schreiben, aber nur wenn man schreibt, kann man es werden.
Computer gekauft (das hilft), geschrieben, verworfen, die Festplatte zugemüllt, geschrieben, den zweiten Roman beendet ... Wurde auch Zeit!
Bisher haben drei Romane ihren Weg zu Verlagen gefunden. Nach wie vielen sich die Autorin Schriftstellerin nennen wird, ist ungewiss, gewiss ist nur: Sie schreibt weiter.
(Quelle: http://www.amazon.de/Vergiss-nicht-dass-wir-lieben/dp/394536213X/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1444163058&sr=8-1 )

Das Buch
Das Ebook hat 215 Seiten und wurde am 1. Oktober 2015 als Liebesroman beim FeuerWerke Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Eine Frau und ein Mann, beide ohne Gedächtnis und ohne die geringste Ahnung warum sie mitten im Wald vollkommen alleine und ohne jegliche Herkunftshinweise aufwachen. Nach einiger Zeit treffen sie sich im einzigen Haus der Gegend, nicht wissend wer sie selbst oder der andere sind und, wir ahnen es schon, sie verlieben sich. Und kommen schließlich hinter das Geheimnis ihrer Herkunft. Soweit so gut, klingt erstmal wie eine klassische Mann trifft Frau-Liebesgeschichte mit ein wenig Krimi, kennt man eigentlich. Dachte ich jedenfalls. Bis ich das Buch gelesen hatte und total davon begeistert wurde!

Das Cover zeigt ein kleines Boot und ist komplett in Blau gehalten. Das Boot passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte, ansonsten wirkt das Bild etwas zu melancholisch auf mich, da hätte mir ein anderer Farbton vielleicht besser gefallen. Aber das ist "Meckern" auf hohem Niveau, auf den Inhalt kommt es schließlich an ;o)

Die Beschreibung bzw. der Klappentext der Geschichte sprach mich an, und nachdem ich Frau Leciejewskis Internetseite durchstöbert hatte, war ich Feuer und Flamme das Buch auch zu lesen. Frau Leciejewski hat meiner Meinung nach einen ganz eigenen frischen und spannenden Schreibstil den ich sofort sympathisch fand. Im Buch musste ich mich dann zwar doch erst an den Erzählstil gewöhnen weil er sich stark von anderen unterscheidet, als ich dann aber in der Geschichte drin war konnte ich das Buch kaum noch weglegen. 

Die Autorin beschreibt die Szenen so intensiv, so anschaulich und atmosphärisch, dass ich mich sehr in die Figuren einfühlen konnte. Die beiden Protagonisten sind gefühlsmäßig komplett unterschiedlich gestrickt, und das kam gut rüber. Am Anfang sind die beiden unsicher, zerbrechlich, kämpferisch oder verzweifelt, ängstlich. Die beiden müssen erst einmal herausfinden, was sie mögen, was sie können, wie Dinge funktionieren, wie sie aussehen, wie die Gefühle heißen die sie haben. Diesen Prozess fand ich wirklich interessant, denn solche Dinge nehmen wir im täglichen Leben ja gar nicht mehr war, es ist einfach wie es ist. 

Am Ende wird ihre Liebe dann noch auf eine harte Probe gestellt, und lange ist nicht klar, ob sie ein Paar bleiben. Mir hat das Ende sehr gut gefallen, ich will nicht zu viel verraten aber ich kann sagen, dass ich es schlüssig und auch gefühlsmäßig gut nachvollziehbar fand. Eigentlich ging es mir mit dem gesamten Buch so, deshalb kann ich guten Gewissens eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen und vergebe hier volle 5 von 5 Sternen.


Montag, 5. Oktober 2015

Genäht: Puschen und Utensilo

Letztes Wochenende war es schon wieder Zeit für einen Nähtreff unserer lokalen Nähgruppe, und weil wir eine neue Location ausprobiert haben ging es terminlich nicht anders zu legen als direkt zwei Wochenenden hintereinander. Meine Nähtasche war vom letzten Mal noch fast komplett gepackt, ich musste nur Stoffe und Schnittmuster tauschen und schon konnte es losgehen. Da ich beim letzten Mal so wenig geschafft habe (nichts wollte so richtig klappen) nahm ich dieses Mal nur zwei Schnittmuster mit, und die habe ich auch beide umgesetzt (yeah!).

Als erstes diese "Ballerinas mit Blatt" von Orimono. Ich habe dafür eine alte Jeans recycelt und als Futter grauen Baumwollfleece. Sie waren mir in meiner Kaufgröße ziemlich groß und etwas unförmig vorne an den Zehen, das werde ich beim nächsten Mal anpassen. Damit sie mir nicht vom Fuß fallen habe ich ein Gummiband eingezogen, jetzt sitzen sie ganz gut, sind warm und sehr bequem. Nur die Blätter zu wenden ist echt eine Herausforderung, der Rest lässt sich ganz gut nähen und ist auch gut beschrieben wenn man ein wenig Näherfahrung mitbringt :o)


Danach habe ich ein Utensilo für meine Wolle gemacht nach dem Schnittmuster "Big Beauty" von Shesmile. Ich häkele gerade an einer Mochila, eine bestimmte Art Tasche bei der die Farben mitgeführt und mit eingehäkelt werden. Im Urlaub hatte ich dabei die Wollknäule in einem Korb liegen, dich die einzelnen Stränge haben sich ständig hoffnungslos verheddert und ich musste ständig unterbrechen und enttüddeln. In diesem Utensilo liegen die Knäule nebeneinander und die Fäden werden durch einzelne Ösen nach außen geführt. So können die Knäule vielleicht noch im Innern etwas aneinander geraten, aber so schlimm wie ganz ohne Führung kann es (hoffentlich) nicht werden. Damit alles gut flutscht habe ich das Utensilo innen und außen aus Wachstuch gemacht, was sich beim Nöhen absolut als Nachteil herausgestellt hat. Dementsprechend unschön sehen die Nöhte teilweise auch aus, bei dem steifen und sperrigen Material konnte ich das nicht verhindern und mit der Hand nähen musste ich an manchen Stellen dann auch noch. Aber egal, es ist erstmal so wie ich es haben wollte und wartet nun auf den Praxistest :o)


Ansonsten hat uns allen die neue Location genauso gut gefallen wie die andere, wir haben diskutiert und gegessen und gearbeitet und gequatscht, auch unser Quotenmann war wieder mit Elan dabei und die Kinder haben friedlich gespielt und wurden abwechselnd bespaßt. Wir freuen uns schon alle auf das nächste Treffen Anfang November :o)

Diskussion und Spaß :)
Das reichhaltige Buffet, jeder der mag bringt einfach etwas mit
Kampf mit dem großen Schnittmuster der Big Beauty
Danke an Micha für die Genehmigung, seine Fotos von mir hochladen zu dürfen. Ich habe zwar zig Fotos von den anderen gemacht, aber sich selbst zu knipsen ist ja mal nicht so einfach ;o) Da einige aus der Nähgruppe etwas schüchtern sind gibt es hier nur wenige Fotos, da müsstet ihr also in unsere Gruppe kommen und am Nähtreffen teilnehmen wenn ihr mehr sehen wollt ;o)

Bis bald und schön fleißig sein
Joya

Tag 308 - Vlindorado


Bedingt durch das viele Regenwetter haben wir vermehrt Indooraktivitäten im Urlaub ausgesucht. Eine davon war das Vlindorado in Waarland (das liegt zwischen Schagen und Alkmaar), eines der größten Schmetterlingshäuser Europas. Das überdimensionale tropische Gewächshaus ist sehr schön angelegt und neben einer kleinen Vogelabteilung und der Neugeborenenstation (verpuppte Raupen und gerade schlüpfende Schmetterlinge) waren die Butterflieger wirklich wunderschln anzusehen. Viele gute Fotos sind dabei nicht entstanden weil die filigranen Insekten einfach viel zu schnell sind, aber es war richtig klasse die kleinen Schönheiten frei umherfliegen zu sehen ♥

Liebe Grüße
Joya