Mittwoch, 30. September 2015

Genäht: Libellentäschchen und Stulpen

Am letzten Wochenende war es endlich wieder soweit: unsere lokale Nähgruppe hat sich wieder zum gemeinsamen Nähen in einem Gemeindehaus getroffen. Dieses Mal waren wir sieben Teilnehmer (sechs Frauen und ein Mann) plus zwei Kinder, die aber nicht genäht sondern schön zusammen gespielt haben. Jeder Näher bekam einen eigenen Tisch um seine Utensilien und Maschine(n) auszubreiten. Dazu gab es einen Zuschneidetisch, eine Bügelstation, ein kaltes Buffet und ganz viel gute Laune. Tolle Voraussetzungen also die akute Näh-Unlust zu besiegen und einiges zu schaffen. :o)
Ich liebe diese Nähtreffen. Es wird zwar auch viel gequatscht und gegessen, aber ich schaffe immer einiges und die Tipps und Tricks, die wir uns gegenseitig geben können, sind Gold wert. Etwa sieben Stunden haben wir es ausgehalten und packten schließlich alles wieder zusammen und räumten auf. Alle Teilnehmer waren sich einig, das war wieder ein gelungener Nähtreff!

Neben einer angefangen Schnabelins Hipbag, die ich noch nicht fertig genäht habe weil mir ein bestimmter Stoff fehlte (irgendwas vergesse ich immer, aber da bin ich zum Glück nicht allein :P ) sind noch diese Sachen entstanden:

Ein Libellentäschchen nach einem Schnittmuster von Orimono:



Und ein paar warme mit Jersey gefütterte Stulpen mit Daumenloch nach einer Videoanleitung von www.das-nähzimmer.de :



Am kommenden Samstag treffen wir uns schon wieder und probieren eine neue Location aus, mal sehen welche uns im Endeffekt besser gefällt. Im nächsten Jahr wollen wir die Treffs regelmäßig stattfinden lassen, einmal im Monat ist bisher angedacht wenn das Interesse so groß bleibt bei allen. Und neue Teilnehmer sind am Samstag auch dabei, es wird also wieder interessant und spaßig werden :o)

Freudige Grüße
Joya

Montag, 28. September 2015

Tag 307 - Tulpen


Richtig echte Tulpen haben wir im Urlaub leider nicht mehr gesehen, dafür waren wir zu spät im Jahr da. Aber die Holztulpen vom Bild gab es in jedem Touristenladen zu kaufen. Die rote behalte ich, die pinke ist für meine Schwiegermama :o)

Liebe Grüße
Joya

Mittwoch, 23. September 2015

Gehört: Der Libellenflüsterer

Diese Mal stelle ich euch ein tolles neues Hörbuch vor, das ich über Blogg dein Buch hören durfte:


Das Buch wurde freundlicherweise von JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen zum Hörbuch: klick. Eine Hörprobe kann man sich dort ebenfalls anhören. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Die Krimiserie um Jette und ihre Freundinnen geht in die nächste Runde. Taucht ein in eine herzenswarme, detailreiche und vor allen Dingen spannende Geschichte.
Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Bei Recherchen für einen Artikel über Tierquälerei kommt sie einem Täter auf die Spur, den sie von früher kennt. Als sie ihn unangekündigt in seinem einsam gelegenen Haus besucht und ihm Fragen stellt, eskaliert die Situation, und er macht Merle zu seiner Gefangenen. Niemand weiß, wo sie ist. Jettes Suche nach Merle wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mann hat bereits einen Mord begangen und wird immer unberechenbarer...
Der Jugendthriller wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die von unterschiedlichen Sprechern gelesen werden.
(Quelle: Blogg dein Buch)

Autor
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren. Nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium arbeitete sie zunächst als Journalistin. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf in der Voreifel, wo sie Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schreibt. Sehr erfolgreich ist sie mit ihrer Thriller-Reihe "Der Erdbeerpflücker", "Der Mädchenmaler" und "Der Scherbensammler".
(Quelle: Blogg dein Buch)

Das Hörbuch
Das Hörbuch wird in einem stabilen bedruckten Pappkasten geliefert und enthält fünf CDs mit einer Spiellänge von insgesamt 06:51:16. Es wurde am 14. August 2015 als Jugendthriller beim JUMBO Verlag veröffentlicht und ist auch als Taschenbuch und als Ebook erhältlich.

Meinung
Ich höre sehr gerne Hörbücher, vor allem beim Autofahren oder während langer Wartezeiten. Manchmal auch bei Spaziergängen oder wenn ich einkaufen gehe. Und jetzt hatte ich zum ersten Mal Glück bei Blogg dein Buch ein Hörbuch rezensieren zu dürfen, yeah!

Der Inhalt wird durch den Klappentext eigentlich schon sehr gut wiedergegeben, ich hätte wohl nicht ganz so viel von der Geschichte vorher verraten ;-) . Dass es sich hierbei schon um den siebten Band der Reihe um Jette handelt wusste ich vorher gar nicht, das wurde mir erst im Laufe des Hörbuchs klar als ich ein wenig über die Autorin recherchiert habe. Dieses Wissen hat mir allerdings auch nicht wirklich gefehlt, denn im Laufe der Geschichte wurden immer wieder Dinge aus Jettes vergangenen Abenteuern erwähnt, und ich hatte nie das Gefühl etwas verpasst zu haben, oder dass mir jetzt eine wichtige Information fehlen würde.

Das Titelbild ist eine gelungene Mischung aus fröhlicher Natur und thrilliger Schrift, was meiner Meinung nach gut zum Inhalt des Buches passt.

Meine bisherigen Hörbücher wurden immer nur von einer Person gesprochen, dieses war nun mein erstes mit mehreren Sprechern, und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Die einzelnen Stimmen finde ich sehr gut zu den Personen zugeordnet, man wusste sofort aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wurde. Auch die verschiedenen Gemütslagen und Persönlichkeiten wurden durch die verschiedenen Stimmen sehr gut rüber gebracht. Richtig Gänsehaut habe ich bei den Stellen mit Lo(retta) und Amanda bekommen. Ich konnte mich richtig in die Gedankenwelt der Kleinen einfühlen und den seelischen Knacks, den das arme Ding abbekommen hat, richtig spüren. Auch die kalte Wut des Täters kam gut rüber, auch da immer wieder Gänsehautmomente.

Dass es sich hier um einen Jugenthriller handelt kam mir sehr entgegen, bin ich doch manchmal eine kleine Schisserin und erschrecke mich leicht. Da ist mir die leicht abgeschwächte Jugendversion eines Thrillers wesentlich lieber und so konnte ich die Geschichte auch komplett genießen.

Kurz gesagt: Das Hörbuch fand ich rundherum klasse, es hat mich super unterhalten und ich hätte gerne noch viel länger zugehört. Also kann ich gar nicht anders als volle 5 von 5 Sternen zu vergeben :o)


Montag, 21. September 2015

Tag 306 - Ferienhaus


Wie ihr bestimmt schon verutet habt kommen in den nächsten WOchen vermehrt Bilder aus dem Urlaub, hier zum Beispiel von unserem reetgedeckten Ferienhäuschen ♥

Liebe Grüße
Joya

Sonntag, 20. September 2015

Autoren-Interview zum Buch "Hund Couture"

Liebe Leser,

wie gestern versprochen kommt heute der Knaller: ich habe die Ehre, mein erstes Interview zu führen. Und dann auch noch mit einem Hund, der nicht mein eigener ist (der war nämlich ziemlich unkooperativ was das Antworten anging und legte nur den Kopf schief wenn ich mit dem Aufnahmegerät vor seiner Nase herumfuchtelte). Gestern habe ich euch schon sein Buch vorgestellt, nun kommt er persönlich zu Wort: Hasso Longnose. Ich durfte ihm ein paar Fragen zusenden, die er mir ratzfatz und ausführlich beantwortet hat, herzlichen Dank nochmal dafür!

Lieber Hasso Longnose, bitte stell dich und deine Bücher doch kurz vor.
Ich bin ein Mops mit Stil, Charme und ziemlich kurzen Beinen. Meine Mission ist es, den Hunden Hosen zu geben, eine Fashionshow zu veranstalten und meine große Liebe zu finden. Und dabei möglichst viele Leckerli zu verputzen. Plus nebenbei die Welt zu retten. Um als das geht es in "Hund Couture", außerdem erfährt man zum Beispiel, warum man Schlangen auf keinen Fall Alka-Seltzer geben sollte, wie sich homosexuelle Hamster vermehren und die wichtigste aller Fragen: Schmecken verbuddelte Knochen besser als frische.

Wie lange schreibst du schon?
Ich habe erst vor kurzem begonnen, bin also quasi ein Schriftstellerwelpe.

Und ist es nicht schwierig, mit deinen Pfoten einen Computer zu bedienen?
Das ist selbst für einen Chihuahua unmöglich und eine Hundetastatur hat leider noch niemand erfunden. Doch die würde mir auch gar nichts nützen, denn ich kann gar nicht lesen und demzufolge auch nicht schreiben. Aber das sind ja ohnehin Sekretariatsarbeiten, die mir zum Glück mein Herrchen abnimmt. Abends vor dem Kaminfeuer erzähle ich ihm aus meinem Leben und er tippt das dann ab.

Wie kamst du auf die Idee, ein Buch über deine Abenteuer zu veröffentlichen?
Ich dachte mir, wenn so viele Bücher von Menschen geschrieben werden, sollten wir Möpse auch mal unsere Stimme erheben. Denn auch wenn man uns das gar nicht ansieht, wir bekommen eine Menge mit und merken sehr gut, was in der Welt alles schief läuft. Und dazu haben wir unsere eigene Meinung. Okay, wir sind bestechlich, vor allem mit Leckerli, aber kaum haben wir die verputzt, stehen wir wieder fest wie ein Fels zu unserer Meinung. Jedenfalls bis zum nächsten Leckerli.

Und hast du das alles wirklich erlebt oder hat sich da etwa ein kleiner Funken Jägerlatein dazu geschummelt?
Also Jägerlatein ganz sicher nicht, denn von denen halte ich mich aus naheliegenden Gründen möglichst fern. Natürlich habe ich alles exakt so erlebt, wie ich es meinem Herrchen diktiert habe, aber weil er meinte, Helden dürfen nicht so perfekt sein, hat er mir das eine oder andere Missgeschick untergejubelt und meine Freunde auf meine Kosten noch cleverer gemacht, als sie ohnehin schon sind. Aber damit kann ich leben, die Welt verträgt ja mehr als nur einen Helden...

Wenn du schreibst, wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Wie gesagt liege ich vor dem Kamin, rechts von mir ein Schälchen mit Wasser, links einige Leckerli und in der Mitte ein gut gefüllter Fressnapf. Und zwischen zwei Häppchen diktiere ich meinem Herrchen dann, was er zu schreiben hat. Er macht das ganz altmodisch an einem Laptop und ist recht fix darin, angeblich, weil er Schriftsteller ist. Ich halte das allerdings für ein Gerücht, denn er beherrscht die elementarsten Dinge nicht, wie beispielsweise gleichzeitig Schreiben und mir den Nacken kraulen. Aber wir arbeiten daran...

Gibt es feste Schreib-Zeiten oder geschieht das eher spontan je nach Eingebung?
Wir schreiben immer abends, selbst wenn mein Herrchen mal nicht will. Er hat ohnehin keine andere Wahl, denn eine Nacht neben einem heulenden Hund ist ziemlich unangenehm und definitiv schlaflos. Außerdem leiste ich ja die kreative Arbeit und er tippt nur, auch wenn er das unverständlicherweise anders sieht. Aber so sind die Menschen eben, es dreht sich alles nur um sie.

Was inspiriert dich im Leben und beim Schreiben?
Mich inspiriert alles, vom Laternenpfahl der nach einem fremden Hund riecht, bis hin zu Stieren, die mich verfolgen, oder Hühnern, die alles machen, was ihr Hahn sagt, selbst wenn es der Erhaltung der eigenen Art nicht gerade förderlich ist. Außerdem inspirieren mich meine besten Freunde, der hyperintelligente und männchenliebende Hamster Turing, und Sunny, die kleptomanische Elster mit Gewissensbissen.

Ist es schwierig, ein Buch selbst zu veröffentlichen?
Für mich bestand die Schwierigkeit eher darin, mein Herrchen zu überzeugen, denn der meinte, es bräuchte einen Verlag und Buchhändler und so. Ich finde das zwar auch alles toll, aber leider brauchen die Verlage ein halbes Hundeleben, um mal eine Entscheidung zu treffen und wenn sie es endlich getan haben, meinen sie dann, man könnte mit Hunden keinen Vertrag abschließen. So haben wir das Buch eben selbst veröffentlicht und schwierig war das nicht. Soweit ich das beobachten konnte hat mein Herrchen jedenfalls nur ein paarmal im Internet rumgeklickt - was er ohnehin ständig tut - und schon war das Buch erhältlich.

Hast du ein Lebensmotto? Oder feste Rituale die dich im Leben begleiten?
"Fettpolster sind die Muskeln der Dicken" ist mein Motto und ich beweise in 'Hund Couture' auch, dass er stimmt. Feste Rituale habe ich natürlich einige: regelmäßig Gassi gehen, regelmäßiger Zufuhr von Leckerli und das abendliche Schreiben natürlich.

Arbeitest du nach den Hund Couture-Geschichten schon an einem neuen Projekt?
Ich habe so viel erlebt, ich könnte einige Bücher schreiben. Und ich bin mir sicher, ich bringe mein Herrchen dazu, das zu tun, denn auch wenn wir uns - wie viele Hunde und Herrchen - in einigem gleichen, ich habe den größeren Dickkopf als er.

Möchtest du sonst noch etwas erzählen?
Lest einfach mal in Hund Couture rein, dann werdet ihr eine Menge lernen, über Möpse, Hühner, Elstern, Kreuzottern und über Hamster, die sich selbstausgewildert haben. Und natürlich über euch Menschen...

Vielen Dank! 

Hier nochmal der Link zum Buch: klick.
Joya

Samstag, 19. September 2015

Gelesen: Hund Couture, Episode 1

Heute stelle ich euch ein Buch vor, was vom Autor selbst zur Verfügung gestellt wurde:


Das Buch wurde freundlicherweise von Hasso Longnose kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick. Eine Leseprobe kann man sich dort ebenfalls anzeigen lassen und derzeit ist es kostenlos erhätlich. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Dieser Mops hat Stil, Charme und ziemlich kurze Beine. Und er hat eine Mission. Nämlich möglichst viele Leckerli zu verputzen.
Okay, auch die Welt möchte er nebenbei noch retten. Und seine große Liebe. Seine erste Fashionshow sollte ebenfalls ein Erfolg werden. Und wenn alles schief geht, muss er sich bald auch noch um die Nachkommen seines hyperintelligenten Hamsterfreundes Turing kümmern.
Was also tun?
Erst mal ein Leckerli essen? (Quelle: Amazon)

Autor
Was soll ich zu mir noch sagen?
Stilikone, Womanizer, Mops.
Geboren und wohnhaft in London, größter Modedesigner der Welt etc. pp.
Und nein, ich bin nicht mit diesem Menschen verwandt, der ganz ähnlich wie ich aussieht.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das Ebook hat ca. 59 Seiten und wurde am 15. August 2015 veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Zunächst kann ich sagen, dass mir die Idee des Buches sehr gefällt. Ein Mops mit riesigem Selbstbewusstsein wohnt, lebt, rennt und arbeitet in London und erzählt von sich und seinem Leben. Das Konzept, einem Tier eine Stimme zu geben, habe ich selbst schon in meinem Hobbyblog angewandt und ist mir demnach nicht fremd. Im Gegenteil, ich mag das sehr. Umso erfreuter war ich, als Hoasso himself sich an mich wandte und mir anbot, den ersten Teil seiner Hund Couture-Reihe zu lesen und zu rezensieren. Die 59 Seiten waren schnell gelesen und hier also nun meine Meinung dazu.

Das Cover passt meiner Meinung nach hervorragend zum Inhalt, und Ähnlichkeiten zu menschlichen Modemachern sind natürlich reiner Zufall und vollkommen unbeabsichtigt *zwinker*. Auch der Klappentext passt gut zum Buch und verrät, um was es eigentlich geht: um Hasso Longnose natürlich.

Hund Couture beginnt gleich mit Action. Hasso läuft nämlich erstmal um sein kleines Hundeleben, und davon haben Hunde im Gegensatz zu Katzen ja leider nur ein einziges. Trotzdem findet Hasso die Zeit um sich uns vorzustellen. Standesgemäß wie es sich für einen Designer seines Formats gehört ist er natürlich in Anzug und Hemd gekleidet, versteht sich ja von selbst. Während sein Verfolger selbst in eine brenzlige Situation gerät und Hasso sich hinter einem Heuhaufen verstecken kann erzählt er uns, wie es überhaupt zu der Verfolgungsjagd kam und was seine Mission ist. Und von seiner neuesten Liebe, die er leider nur über seinen größten Widersacher erreichen kann. Und die er am Schluss dann doch noch vor den bösen Menschen retten muss. Ob ihm das gelingt und was er dabei alles erlebt sei an dieser Stelle nicht verraten.

Was mir an diesem Buch nicht so sehr gefallen hat ist, dass Hasso sehr ausschweifend werden kann. Sicher, seine Storys über die Unterschiede zwischen Mensch und Tier sind witzig, doch von meinem Gefühl her hätten diese Geschichten besser in eine wöchentliche Kolumne gepasst als in dieses Buch. Und weil Hasso so ausschweifend und stellenweise etwas langatmig erzählt kommt die Geschichte dabei meiner Meinung nach etwas zu kurz. Am Ende saß ich da und war erstaunt, dass die Geschichte an sich doch sehr kurz war. Und die Monologe von Hasso fand ich gegen Ende doch ein wenig too much, so leid es mir auch tut.

Trotzdem, Hund Couture Episode 1 ist meiner Meinung nach ein witziges Büchlein, das mittlerweile in mehreren Bänden fortgesetzt wurde. Etwas ähnliches habe ich als Buch noch nicht zu lesen bekommen sondern bisher nur auf Blogs, und für den Witz und den Mut vergebe ich insgesamt dann doch 4 von 5 Sternen.


P.S.: Morgen kommt noch was tolles von Hasso Longnose, lasst euch überraschen :)

Freitag, 18. September 2015

Gelesen: Geschichten aus Drafeenien

Heute stelle ich euch ein Kinderbuch vor, das ich über Blogg dein Buch lesen durfte:


Das Buch wurde freundlicherweise vom familia Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Gefährliche Drachen und verwunschene Meeresungeheuer? Das gibt es nur in Drafeenien. Tauche ein in diese phantastische Geschichte und entdecke gemeinsam mit Drache Fafnir das grüne Tal Drafeeniens.

Versteckt hinter den sieben großen Meeren befindet sich das märchenhafte Drafeenien. In diesem fernen Land hausen in den dunklen Höhlen der Gebirge gefährliche Drachen und in den Tiefen der Drafeenienmeere gleiten verwunschene ­Meeresungeheuer. Inmitten dieser fabelhaften Welt gibt es zudem tapfere Ritter und mutige Piraten, die in Drafeenien ihre unvergesslichen Abenteuer bestehen.

Im ersten Band erzählt die Autorin von dem neugierigen Drachen Fafnir, der auf der Suche nach etwas Kostbarem das grüne Tal Drafeeniens entdeckt. Neben einem spannenden Piratenabenteuer auf hoher See endet der Erzählband mit der Reise des sagenumwobenen Ritters Gawein, der den mächtigen Drachen Sarungal herausfordert.

Eine wunderbare Fantasiewelt voller spannender Abenteuer!(Quelle: Blogg dein Buch)

Autor
Amanda Koch begann 2004 mit dem Schreiben. Aus ihrer Feder stammen Artikel für den Familienratgeber »Baby Kind Familie« und Kurzgeschichten für Kinder. Einige Werke wurden in dem Kinderbuch »Geschichten aus Drafeenien« veröffentlicht. Die Autorin zeigt durch ihre Erzählungen, wie wichtig Liebe und Vertrauen im Leben sind, und dass es in der Welt mehr zu erkennen gibt, als jene Dinge, die direkt vor unseren Augen liegen.
2013 - im Jahr des Mondes - startete sie ihr Debüt als Jugendbuchautorin. Mit »Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung« wurden der Verlag und die Autorin mit einem Leserpreis von »Blogg dein Buch« ausgezeichnet und 2015 beendete sie die Fantasytrilogie mit dem 3. Band »Die Legende von Ýr«.
Amanda Koch widmet sich nicht nur in ihren Jugendromanen den Sinnfragen des Lebens. Auch in den Geschichten für Kinder stellt sie sich spielerisch diesen Fragen. Hier geht es um Freundschaft, Mitgefühl, Verstehen und die Achtsamkeit im Leben.
Mit »Der Zauber unter der Sonne – Wie Eóin den Frühling fand« erscheint ihr zweites Kinderbuch. Des Weiteren werden 2015 die Kinderbuch-Titel »Kyra und das Geheimnis des Meeres« und »Sternenwelt – Auf der Suche nach dem Platz am Himmel« veröffentlicht.(Quelle: Blogg dein Buch)

Das Buch
Das Hardcoverbuch hat 32 Seiten und wurde am 03.07.2015 als Vorlesebuch beim familia Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Was mir an dem Buch gut gefällt ist das Cover, es zeigt Ritter Gawein auf dem Drachen Sarugal aus der dritten Geschichte des Buches. Außerdem besitzt das Buch ein schönes Format zum Festhalten und Vorlesen und bietet genug Platz für Text und Bilder zur jeweiligen Geschichte. Die Bilder sind durchgehend im Stil des Covers gezeichnet, also etwas kindlich mit schwarzem Stift und Aquarellfarben.

Das Buch enthält drei Geschichten. In der ersten Geschichte sucht der junge Drache Fafnir nach Spielgefährten, und da fängt es auch schon an mir nicht mehr zu gefallen. Fafnir begegnet auf der Suche nach Gesellschaft mehreren Tieren, doch die sagen ihm alle, sie könnten nicht mit ihm spielen, er sei zu groß und zu anders. Im Verlauf der Geschichte begegnet er dann einem anderen jungen Drachen und findet endlich seinen Spielkameraden. Was möchte uns diese Geschichte beibringen? Von familia bin ich Bücher gewohnt, die eine Moral haben, einen Sinn, etwas beibringen möchten. Hier lernen wir also, dass Drachen nur mit Ihresgleichen spielen können, verschiedene Arten können nicht miteinander spielen. Das finde ich im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik nicht so gelungen muss ich leider sagen. Außerdem fand meine Nichte (5 Jahre, sie liebt Geschichten aller Art und auch oft schon welche für 6-8jährige) es schwierig der Geschichte zu folgen, da sie stellenweise etwas langatmig war. Die Nebenstory mit den Großeltern auf der Suche fand ich überflüssig, die hätte man ruhig weglassen können. Gegen Ende der Geschichte verlief plötzlich alles hopplahopp, die tollen neuen Abenteuer im grünen Tal wurden in einem Satz abgehandelt. Das hätte man sich auch sparen können meiner Meinung nach, das verwirrt ein Kind nur.

Zur zweiten Geschichte: ein junger Pirat lebt mit seinem Großvater auf einer verfallenen Burg und findet eine Schatzkarte. Sie beschließen den Schatz zu suchen und gelangen auf hoher See in eine Flaute. Die Vorräte gehen aus, es weht kein Wind und sie finden den Schatz nicht. Als ihnen dann ein hässliches Seeungeheuer begegnet erinnern sie sich an eine alte Sage und begegnen ihm freundlich. Aus Dank zeigt das Ungeheuer ihnen den Weg zum Schatz und durch eine magische Kette verwandelt sich das Ungeheuer zum Schuss wieder in eine Meerjungfrau.
Eine Moral könnte hier sein, dass man auch zu hässlichen Wesen freundlich sein soll und durch Großzügigkeit etwas Gutes geschieht. Mir war die Geschichte zu langatmig, manches wurde sehr ausführlich beschrieben, anderes wieder sehr kurz. Das Verhältnis finde ich sehr unausgewogen, und das ging mir bei der dritten Geschichte ebenso.

In der letzten Geschichte träumt Ritter Gawein von einem ungeheuerlichen Drachen, der mit ihm gemeinsam kämpft. Er überzeugt seine Gefolgsleute mit ihm zu reiten und findet schließlich den Drachen weit entfernt in seiner Höhle. Er klettert auf den Rücken des Drachen und bezwingt ihn somit ohne ihn zu verletzen, daher folgt der Drache ihm nun bis in die Ewigkeit, denn durch die Drachenmagie erlangt der Ritter und seine Burgleute Unsterblichkeit.
Hier wieder das Gleiche wie bei den Piraten, langatmige Strecken und kurze Abhandlungen, manches wie das mit der Magie bei Ritter Gawein hätte man auch weglassen oder genauer beleuchten können, so fand ich es sehr abgehackt. Eine Moral könnte hier sein, dass man mit Mut und reinem Herzen auch schwierige Situationen übersteht.

Der Klappentext passt im Übrigen gar nicht wirklich zum Inhalt der Geschichten, ich weiß nicht, wie eine Beschreibung so daneben gehen kann.

Insgesamt bin ich nicht sehr überzeugt von dem Buch und meine Nichte hatte nach der ersten Geschichte auch keine Lust mehr es sich vorlesen zu lassen. Ich kann es verstehen, es musste einiges erklärt werden und ihre Mutter konnte wie ich keine gute Moral in der ersten Geschichte erkennen sondern eher den problematischen Umstand den ich oben beschrieben habe. Wir vergeben daher nur drei von fünf Sternen, weil die Bilder immerhin ganz schön anzuschauen sind.


Mittwoch, 16. September 2015

Tag 306 - Vögel füttern


Dieser Vogel schien das Schild nicht all zu gut zu finden. Fast hätte man erwartet, er zöge ein "Dagegen!"-Schild aus seinem Gefieder :o)

Liebe Grüße
Joya

Montag, 14. September 2015

Tag 305 - Glücklich


Endlich bin ich mit meinem Schatz wieder am Meer, endlich wieder Seeluft, dieser salzige ganz eigene Geruch, der Wind auf meiner Haut, der feine Sand an meinen Füßen... endlich ♥

Joya

Donnerstag, 10. September 2015

Genäht: Wickelkleid Burda 6946


Da habe ich mir etwas eingebrockt... zur Einschulung meines Patenneffens wollte ich unbedingt ein Kleid tragen, warum also nicht nähen? Nach Sichtung mehrerer Alternativen sollte es also das Burda 6946 sein. Nachdem der Papierschnitt ankam war ich erstmal ernüchtert: Das soll ich schaffen? Nun denn, ein Schritt nach dem anderen. Erstmal alles auf Butterbrotpapier abzeichnen, dann sehen wir weiter. Die Papierschnittbögen wieder zusammen zu falten ist eine Wissenschaft für sich, ähnlich wie Landkarten falten.

Als nächstes folgte die Verteilung auf meinen vorgewaschenen Stoff, dafür habe ich mich auf dem Wohnzimmerboden ausgebreitet:


Mein Mann war so genervt vom Papiergeknister, dass er sich an seinen Computer verzog, also hatte ich freie Bahn :)

Am Freitag vor der Einschulung habe ich dann mehrere Stunden gebraucht, um die insgesamt 17 Teile in die richtige Form zu bringen, und das obwohl ich keine Nähanfängerin mehr bin. So ein Burda-Schnitt ist eben schon was anderes als ein reichlich bebildertes Ebook nach denen ich sonst immer nähe ;o)

Als Fazit kann ich sagen, dass das Kleid mir in meiner Kaufgröße 48 gut passt und ich mich auch wohl gefühlt habe darin. Ob ich es nochmal nähe weiß ich noch nicht, es ist schon ziemlich aufwändig und so ein Kleidtyp bin ich eigentlich nicht :o)

Was meint ihr, tragbar?

Liebe Grüße
Joya

Montag, 7. September 2015

Tag 304 - Yummy!


Kleine aber feine Vorspeise aus gefüllten Champignons, yummy! :o)

Liebe Grüße
Joya