Mittwoch, 14. Juni 2017

Gelesen: Will sei Dank: Memoiren einer Frau mit Hund

Ein richtig tolles neues Buch, das ich über lesen durfte:


Das Buch wurde freundlicherweise vom Kynos Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick. Eine Leseprobe kann man sich dort ebenfalls anzeigen lassen. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung

Will ist ein Problemhund, aber für solche Fälle hat McConnell, die Expertin auf dem Gebiet des Hundeverhaltens ist, die richtigen Methoden zur Hand – dachte sie jedenfalls!

Der junge Border Collie, der Patricia schon als Welpe auf Schritt und Tritt folgte, verfällt immer wieder scheinbar unbegründet in Angst oder Wut. Damit bringt er sie nicht nur mehr als einmal an ihre Belastungsgrenze, sondern rührt auch alte, längst vergessen geglaubte Ängste, Schuldgefühle und Traumata in ihr selbst auf. So muss sie erkennen, dass sie Will nicht helfen kann, wenn sie nicht zuerst ihre eigenen Konflikte löst.

Verwoben mit Geschichten aus ihrem persönlichen Leben und von der Arbeit mit anderen Hunden erzählt die Autorin, wie sich das Band zwischen ihr und Will mehr und mehr stärkt. Sie erkennt dabei, dass nicht allein Willensstärke den Weg zur Überwindung alter Verletzungen weist, sondern dass es dazu den Mut zu Offenheit und Verletzlichkeit bedarf. Die nicht immer leichte Beziehung zwischen Patricia und Will wird so schließlich für beide zu einem Weg der Heilung.
(Quelle: Blogg dein Buch)

Autor

Particia B. McConnell ist außerordentliche Professorin für Zoologie an der Universität von Wisconsin-Madison (USA), zertifizierte Tierverhaltenstherapeutin und Autorin mehrerer Bestseller. Mit ihrem Mann, ihren Hunden und ihren Schafen lebt sie auf einer Farm in Wisconsin. Ihr Buch »Das andere Ende der Leine« (2002) zählt inzwischen zu den Klassikern der Hundeliteratur.
(Quelle: Blogg dein Buch)

Das Buch

Das Hardcoverbuch hat 265 Seiten und wurde am 1. April 2017 beim Kynos Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung

Patricia B. McConnell ist international bekannt als Honorarprofessorin für Tierverhalten, Hundeverhaltensberaterin und Bestseller-Autorin von Hundefachbüchern . Mit ihren Sachbüchern vermittelt sie Wissen und Verständnis zum Mysterium Hund und klärt viele kleine und große Irrtümer auf. Die Bücher "Das andere Ende der Leine" und "Die Hundegrundschule" habe ich im Rahmen meiner eigenen Ausbildung zur Hundetrainerin gelesen und kann beide absolut empfehlen.

Mit Will sei Dank geht die Autorin nun einen anderen Weg, denn dieses Buch ist kein Sachbuch sondern ein emotionaler Einblick in ihre eigene traumatisierte Seele und die ihres Bordercollies. Will, der als zauberhafter Welpe zu ihr kam und trotz seines jungen Alters schon genauso traumatisiert zu sein schien wie sie es selbst war. Will, der in der einen Sekunde voller Vertrauen an sie gekuschelt da lag und in der nächsten förmlich explodierte, als würde es einen Bombenangriff geben und die Welt würde untergehen. Patricia "Trish" McConnell hatte seit ihrer Kindheit selbst mit eine Angst- und Panikstörung zu kämpfen und wurde durch die plötzlichen Ausraster ihres Hundes ebenfalls an ihre Grenzen gebracht. Anstatt dem Hund Ruhe zu vermitteln wurde sie selbst jedes Mal in Panik versetzt und musste einsehen, dass sie selbst noch eine Menge zu verarbeiten hat, damit sie sich und ihrem Hund das geben kann, was beide brauchen.

Die Autorin schafft es, den Leser mitzunehmen und springt zwischen ihrer eigenen Vergangenheit und dem Erlebten mit Will kapitelweise hin und her. Dabei wurde es nie langweilig, ich war gespannt, wie die Geschichte weiter geht und als nach und nach immer mehr aufgedeckt und erzählt wurde, ging mir die Erzählung wirklich nah.

Darüber hinaus berichtet sie auch von Erlebnissen mit Kunden und ihren Hunden aus der täglichen Praxis, und wie sie manche Fälle persönlich reifen und wachsen ließen.

Nur eine Kleinigkeit ließ mich ein wenig die Stirn runzeln: In den Neunzigern nahm Trish an einem Hoffmann-Seminar teil und bezeichnet es als augenöffnend und sehr hilfreich. Ich freue mich, dass es ihr geholfen hat, jedoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass diese Methode große Risiken eines emotionalen Zusammenbruchs birgt und nicht für schwer traumatisierte Menschen geeignet ist.

In ihrem Vorwort schreibt McConnell:

Angefangen habe ich dieses Buch für mich selbst, aber beendet habe ich es für jemand anderen. Ich weiß nicht, wer diese Person sein wird, aber wenn Will sei Dank auch nur einer einzigen Person so viel helfen wird, wie das Buch Jenseits des Schweigens mir geholfen hat, dann war es die fünf Jahre wert, die mich sein Schreiben gekostet hat.

Ich weiß nicht, wie sehr ihr das andere Buch geholfen hat. Mir jedenfalls hat Will sei Dank in meiner persönlichen Geschichte so weit weiter geholfen, als dass ich nun neuen Mut geschöpft habe, meine eigene Geschichte aufzuarbeiten und die Hoffnung habe, eines Tages das Leben voll und ganz genießen zu können. Ich kann dieses Buch von Herzen weiterempfehlen, egal ob jemand eine eigene unschöne Geschichte hat oder nicht, Hundetrainer, -Besitzer oder -Interessierter ist, das Buch ist einfach toll zu lesen. Daher kann ich hier nichts anderes als 5 Sterne vergeben.


Freitag, 2. Juni 2017

Gelesen: Das forensische Gemetzel

Für mich als Mini-Blogger ist es eine große Ehre, wenn Autoren meine Rezensionen ihrer Bücher lesen und mir dann auch noch schreiben um sich zu bedanken. So geschehen bei "Gas und Galle" mit der sehr netten Autorin A.C. Scharp. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sie mir ihr neues Buch zur Rezension zur Verfügung stellte:


An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür ♥. Hier findet ihr weitere Informationen und könnt das Buch bestellen: klick.

Beschreibung
Nichts ist mehr sicher, wenn die Normalen zum Problem werden

Der Alltag der forensischen Psychiatrie in Frackhausen ist beschaulich, bis sich ein Serienmörder entschließt, wieder in seine Heimat zurückzukehren.
Der muss weg! Da sind sich die Ehemänner seiner Opfer einig. Leider greifen sie zu Mitteln, die den Chefpsychologen der Klinik in arge Bedrängnis bringen. Der versucht, in einer Welt der Selbstdarsteller und Egomanen seine brüchige Fassade aufrechtzuerhalten.
Der Leser bleibt mit der Frage zurück: Sitzt die Gefahr wirklich nur hinter den hohen Mauern? Die forensische Psychiatrie, in der es drunter und drüber geht. Für Liebhaber der burlesken Absurdität.(Quelle: acscharp.com/)

Autor
Ich schreibe keine Krimis oder Thriller, sondern fühle mich bei Humor - durchaus schon mal schwarz - bis hin zum burlesken Wahnsinn zuhause. Wahrscheinlich ein Grund, warum ich keine Bestseller-Autorin werde. Ich glaube, mit diesem Genre ist das allgemein schwierig. Egal, das macht mir Spaß und dabei bleibe ich auch. Höchstens mal ein Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor. Das kann ich nicht ausschließen.

Ich würde mich kugelig freuen, wenn ich den ein oder anderen Leser unter euch erreichen kann. Wenn ihr Lust habt, besucht mich auf www.acscharp.com oder auf Facebook unter facebook.com/scharp.ac/.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das Taschenbuch hat 338 Seiten und wurde am 24. April 2017 auf der CreateSpace Independent Publishing Platform veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Dass Autorin A. C. Scharp Bücher mit viel Humor und einer gewissen Schrägheit schreiben kann, hat sie bereits mit ihrem Debütroman "Gas und Galle" bewiesen. Ihr neuestes Buch "Das forensische Gemetzel" nimmt den Leser nun mit in die Welt einer forensischen Psychiatrie, in der tatsächlich nicht so ganz klar ist, ob nun die Patienten oder das Krankenhauspersonal verrückter ist. Da gibt es einen Anstaltsleiter, der seine Zeit am Liebsten fern von allen Mitarbeitern im Fitnessstudio oder auf Pornoseiten verbringt, eine nymphomane Therapeutin, der es ziemlich egal ist für wen sie nun gerade ihr Röckchen hebt, einen Arzt, dessen Methoden direkt aus Horrorfilmen zu stammen scheinen, eine vollbusige Schwester, die Jagd auf arme Chefpsychologen macht und ein Chefpsychologe, der sich auf einmal wünscht nie geboren worden zu sein. Dagegen wirken die forensischen Patienten doch ziemlich normal. Als wäre das noch nicht wild genug kehrt nun auch noch ein Serienmörder als neuer Patient in die alte Heimat zurück, in der er vor 15 Jahren vier Frauen ermordet hat. Klar, dass die vier Witwer das gar nicht lustig finden und versuchen, endlich Rache zu nehmen.

Trotz kleinerer Kritikpunkte am ersten Roman war ich schon allein aufgrund des Themas gespannt auf den zweiten. Psychiatrie bzw. Psychologie hat mich schon immer interessiert, und der Klappentext hat definitiv nicht zu viel versprochen. Die Autorin schafft es, vor allem dem Protagonisten einiges an Tiefe zu geben, und durch die Auflistung der handelnden Personen am Anfang des Buches fiel es mir dieses Mal auch nicht schwer, den Überblick zu behalten. Der schräge Humor und einige aberwitzige Situationen haben mich oft zum Lachen gebracht, und so war ich ein wenig traurig, als das Buch durchgelesen und die Geschichte zu Ende war. Am Liebsten würde ich noch mehr Geschichten rund um die Forensische Psychiatrie in Frackhausen lesen und so kann ich nicht anders als volle 5 Sterne für diesen herrlichen verdrehten Kriminalroman zu geben. Ich bin schon gespannt, ob und was als nächstes von Frau Scharp zu lesen sein wird. 😊


Mittwoch, 24. Mai 2017

Gelesen: Sumerland 1: Prinzessin Serisada

Sagt euch Augmented Reality etwas? Das Buch, welches ich über Literaturtest lesen durfte, hat eine dazugehörige App und lässt den Leser durch kleine Löcher in unserer Realität ins Sumerland blicken:


Das Buch wurde freundlicherweise von Panini kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick. Eine Leseprobe kann man sich dort ebenfalls anzeigen lassen. Vielen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Nur wenige Eingeweihte wissen, dass unsere Zivilisation nichts als eine kollektive Illusion ist, in der die Menschen gefangen gehalten werden. In Wahrheit tobt ein geheimer Krieg in der phantastischen Realität hinter der Scheinwelt unseres Alltags. Auf der einen Seite steht der babylonische Stadtkegel von Waylhaghiri, in dem alle Zivilisationsepochen der Menschheit übereinander geschichtet sind. Diese einzige Stadt auf der Welt lebt von der Perfektionierung der zivilisatorischen Ästhetik. Glamour, Moden und kalkulierte Manipulation sind bis in die Intimsphäre allgegenwärtig. In diesem System müssen die Bewohner ihren sozialen Status jeden Tag aufs Neue verteidigen. Auf der anderen Seite steht die umgebende Wildnis des Sumerlandes, in der Tiermenschen leben, die verspielt und kindlich, aber auch unberechenbar und grausam sind. Die jahrhundertealten, doch ewig kindlichen Herrscher beider Reiche, Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada, kämpfen erbittert um die Vorherrschaft. Zazamael benötigt für die endgültige Dominanz seines Reiches – die in Form einer Emulsion von Traum und Wirklichkeit namens „große Fusion“ erfolgen soll – den „wilden Wein“ als rettendes Elixier. Auf der Suche nach dem „wilden Wein“ dringt er unter ständiger Bedrohung durch die sumerländischen Tiermenschen ins Herz von Serisadas Reich vor. Auf dieser Reise werden alle seine Gefährten einer nach dem anderen hingemeuchelt, wobei der Prinz das eigentliche Ziel des Attentäters zu sein scheint. Erst einen Schritt vor dem Ziel angekommen erkennt Zazamael, wer der Mörder ist. Währenddessen gelingt es Serisada, als Spionin in Waylhaghiri einzudringen. Dort hat sie die schwierige Aufgabe, sich in der Zivilisation zu behaupten, ohne enttarnt zu werden. Zunächst gelingt ihr eine beachtliche Karriere als Designerin, bis es zu einem der regelmäßigen Zusammenbrüche der ästhetischen Muster in Waylhaghiri kommt, wodurch – wie jedes Mal – ein Teil der Stadt untergeht, indem er von dem tödlichen Silber bedeckt wird. Leider ist es der Teil der Stadt, den Serisada designt hat und in dem sie lebt.(Quelle: Amazon)

Autor
Dr. Johannes Ulbricht, geb. 1970 in München, ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Justiziar des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft. Vor der Sumerland-Duologie ist von ihm der Games-Roman „Der Spielemacher“ (CSW-Verlag, 2010) erschienen. Er lebt in Hamburg und verpasst kein Sisters-of-Mercy-Konzert.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das Taschenbuch hat 352 Seiten und wurde am 22. August 2016 als Artbook bei Panini veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Ich stelle heute nicht nur den ersten Band des Zweiteilers Sumerland vor, sondern auch die dazugehörige App, Daher gliedere ich der Übersichtlichkeit halber meine Rezension in kleinere Abschnitte.

Zum Inhalt
Die Wirklichkeit ist nicht das, was wir tagtäglich sehen. In Wirklichkeit gibt es nämlich nur eine einzige riesige Stadt auf der Welt namens Waylhaghiri, und ihre Bewohner sind sich oft gar nicht bewusst, dass sie eigentlich in dieser Turmstadt leben. Nur wenige Eingeweihte kennen die Wahrheit und können den Schleier der scheinbaren Realität lüften und in die Stadt sehen. Die Stadtbewohner bekommen jeden Tag neue Aufgaben vom Rat zugewiesen, und je nachdem wie erfolgreich sie sind bekommen sie abends einen mehr oder weniger guten Schlafplatz zugewiesen. Je erfolgreicher die Menschen sind, desto höher steigen sie in der Stadt auf und desto mehr Luxus und Glamour bekommen sie. Versagen sie jedoch müssen sie weiter nach unten und verlieren Privilegien und Ansehen. Prinz Zazamael, dem die Stadt offiziell untertan ist, wohnt natürlich ganz weit oben und lässt seine Stadt durch den Rat leiten und lenken. Alle in der Stadt streben nach der großen Fusion, was das ganz genau bedeutet wird allerdings erst nach und nach klarer. Schon viele viele Versuche sind fehlgeschlagen, und nun macht sich der Prinz mit einigen Soldaten auf ins Sumerland, in der Hoffnung, dort die fehlende Zutat zu finden, die das Gelingen der großen Fusion garantiert. Doch das Sumerland scheint gar nicht so friedlich zu sein, ein Attentäter reduziert die Elitesoldaten rund um den Prinzen immer weiter, und es scheint, dass der Prinz immer nur durch Glück und Zufall nicht Ziel des aktuellen Attentates wird. Wer ist der geheime Attentäter, warum kann man ihn nicht erwischen und wird der Prinz die geheime Zutat finden?

Zazamaels Gegenspielerin ist Prinzessin Serisada, Herrscherin über das wilde und natürliche Sumerland. Wie der Prinz ist sie Jahrhunderte alt, wirkt aber noch immer wie ein Kind. Durch die immer weiter vorrückende Okkupationsarmee des Prinzen sieht sie sich gezwungen, undercover in die Stadt zu schleichen und dort eine Revolution anzuzetteln, die den Prinzen hoffentlich stoppen wird. Die Stadt ist ganz anders als alles was sie bisher kannte, und sie Serisada muss sich anstrengen um nicht aufzufliegen. Wird es ihr gelingen?

Die dritte Erzählperspektive ist eine nicht weiter benannte Ich-Erzählerin, die einen stressigen Job in einer Marketingagentur hat und teilweise in das große Geheimnis eingeweiht wurde. Sie kann hinter den Schleier ins Sumerland und nach Waylhaghiri schauen und beobachtet den Prinzen und die Prinzessin auf ihren jeweiligen Missionen. Dabei führt sie innere Monologe mit einer Person aus ihrer Vergangenheit, die gestorben ist und sie nun scheinbar anklagend und stumm verfolgt wohin sie auch geht. Der Leser erlebt mit, wie die Erzählerin sich in ihrem tristen Alltag schlägt und wie sie zur Halb-Eingeweihten wurde.

Augmented Reality
Ich weiß nicht, ob ich in meinem Alter jenseits der 20er das Wort überhaupt benutzen darf, ich mache es trotzdem: Als ich die Sumerland-Bücher, die Realität und Fiktion miteinander mittels Augmented Reality verbinden, zur Rezension angeboten bekam, war ich sofort gehypt (die korrekte Schreibweise musste ich erstmal nachschlagen, also lass ich das lieber in Zukunft und drücke es anders aus 😋). Zu den beiden Büchern gehört nicht nur eine eigene Webseite ( http://www.endederwelt.de/ ) sondern auch eine faszinierende App, die Apparatu Memoria App (erhältlich in den üblichen Appstores). Mit dieser App, die nebenbei gesagt ganz ohne Werbung oder Datensammelkraken auskommt, kann man sich mittels einer Karte auf die Suche nach bestimmten Symbolen machen und es dann in der App scannen. Hat man keine der Symbol-Orte in der Nähe, kann man auch die Symbole auf der Webseite scannen. Das macht zwar weniger Spaß, ist aber trotzdem sehr faszinierend. Das Symbol scheint beim Scannen auf dem Handy zu zersplittern:


In diesem Beispiel ist schon der Turm vom Buchcover zu erkennen, nur dieses Mal hat es den Anschein, als könne man ihn wirklich in der Ferne sehen, er erscheint dreidimensional und wenn das Handy etwas hin und her bewegt wird bewegt sich das Bild mit, als ob man durch ein Fenster schaut. Die Teschnik dahinter hat wohl etwa 200.000 € gekostet und ist das fortschrittlichste Beispiel für Augmented Reality auf dem Markt.

Nach dem Scannen wird in der App ein Rätsel freigeschaltet. Die sind mal etwas einfacher wie zum Beispiel etwas auf einem Wimmelbild suchen, mal etwas schwieriger. Manche der Rätsel waren schon ganz gute Kopfnüsse, für mich als Rätselfan echt klasse gemacht. Zwei der 12 Rätsel habe ich bisher nicht lösen können, ich hoffe auf Hinweise dafür im zweiten Band.

Wer alle 12 Rätsel gelöst hat wird mit einem Code für ein geheimes Lied von der Band QNTAL belohnt. Dieses Lied ist nicht öffentlich und nur denjenigen zugänglich, die den Code einschicken.

Das Cover
Das Cover zeigt die einzige Stadt der Welt namens Waylhaghiri inmitten der endlosen Weiten des sommerlichen Sumerlandes. Im unteren Teil der Stadt befinden sich heute nur noch Slums und arme Bezirke, der Stil ist antik. Je weiter man in der Turmstadt nach oben geht, desto moderner und angesehener werden die Stadtbezirke. Ganz oben ist das modernste und neuste "Stadtviertel". Das 'A' im Titel ist das gleiche Symbol, das Prinz Zazamael auch auf seinem Kragen trägt.

Meine Meinung zum Buch
Zugegebenermaßen kam ich am Anfang des Buches eher schwer in die Geschichte rein. Die Ich-Erzählerin scheint mir leicht psychisch gestört zu sein, sie beschreibt konfus ihren Alltag und erst nach und nach wird klar, mit wem sie da eigentlich die ganze Zeit redet. Sie tagträumt lieber vom Sumerland als ihrer Arbeit nachzugehen und beschreibt gefühlsmäßig kalt was sie selbst erlebt hat und was sie plant. Als Leser hatte ich starke Distanz-Gefühle, sympathisch wurde mir die Figur während des ganzen Buches nicht. Nun nimmt sie aber gut ein Viertel des ganzen Buches mit ihren Passagen ein, daher muss man sich wohl oder übel mit ihr auseinander setzen. In der Zeit beschäftigte ich mich öfter mit der oben genannten App und löste ein paar der Rätsel, so wuchs mir die Welt schließlich doch schnell ans Herz. Zum Ende hin fand ich dann auch diese Ich-Erzählerpassagen interessanter, da sich neue Informationen ergaben, die alles auf den Kopf stellen könnten.

Ganz anders die Passagen aus dem Sumerland und aus Waylhaghiri, die fand ich nämlich gut geschrieben und recht spannend. Man lernt das Leben in der Stadt näher kennen, erfährt mehr über die seltsame Flüssigkeit des Silbersees, den es sowohl inmitten des Stadtkegels als auch rund um den Palast der Prinzessin gibt. Ich bin sehr gespannt wie es mit den Königskindern weiter geht im nächsten Band, zumal es am Ende des Buches reichlich Cliffhanger gab.

Die beiden Bücher erscheinen mir nicht wie zwei Bände einer Buchserie sondern eher wie ein zweiteiliger Film zu sein, es macht keinen Sinn den zweiten Teil zu beginnen ohne den ersten zu kennen. Faszinierend fand ich auch, dass hinter der scheinbar harmlosen Geschichte um die beiden Herrscher reichlich Sozialkritik und Ironie versteckt. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass der heutigen Gesellschaft mit dem Buch ein Spiegel vorgehalten wird, und das in einer spannenden, frischen und ungewöhnlichen Geschichte verpackt.

Fazit
Ein interessantes Konzept, eine weitesgehend spannende Geschichte, eine tolle App - ich bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. Für die etwas abschreckenden Monologe muss ich allerdings einen Punkt abziehen und vergebe daher 4 von 5 Sternen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Gesehen: Poldertuin in Anna Paulowna

Hallo ihr Lieben, zur Zeit ist es ein wenig ruhig hier, das kommt zum einen durch etwas Stress vor dem Urlaub und zum anderen weil ich in ebendiesem Urlaub gerade bin 😊

ACHTUNG BILDERFLUT 😎

Neben häkeln und Lesen machen wir natürlich aus Ausflüge, leider ist kein Strandwetter und so suchen wir immer nach Alternativen die wir noch nicht kennen in dieser Gegend. Wir sind jetzt schon zum vierten Mal in diesem Teil der Niederlande und es ist ein wenig wie nach Hause kommen ♥

Vorgestern besuchten wir die Blumentage in Anna Paulowna (sprich: Anna Polona), ein kleines Städtchen in der Nähe von Den Helder in Nordholland, das wir bisher immer irgendwie ausgelassen hatten. Die Blumentage gingen das ganze verlängerte Wochenende lang und die Straßen waren geschmückt mit Blumengirlanden, fast jedes Haus hatte die niederländische Flagge draußen und über die Stadt verteilt gab es Mosaiken aus Blüten wie dieses hier:





Faszinierend wie viel Arbeit in einem solchen Mosaik steckt, und wie viele verschiedene Pflazneteile allein in dem hier steckt. Wir konnten aufgrund des nicht so guten Wetters leider nicht mehr fotografieren als das hier, haben aber noch ein Porträt von Anna Paulowna, eine Rakete im All und eine griechische altertümliche Szene gesehen als Mosaik.

Wo wir schon mal da waren haben wir natürlich auch den Poldertuin besucht, ein Park in dem zig verschiedene Sorten Tulpen und Narzissen in Grüppchen gepflanzt  und beschriftet wurden.




Dieser herrliche Duft ♥





Trotz Wind und frischen Temperaturen waren wir lange in dem Park und gefühlt habe ich jede Tulpe dort mindestens einmal geknipst, das hier ist nur eine sehr kleine Auswahl an Bildern 😋







Der Park muss auch im Sommer nach der Tulpenblüte schön sein mit den ganzen Bäumen, dem Wasser und kleinen Brücken.





Hier seht ihr das sogenannte Polderhuis und die Information dazu. Kurz gesagt war das Polderhuis ursprünglich ein Verwaltungshaus für das eingedeichte Binnenland um Anna Paulowna. Heute gehört das Haus einem Privatmenschen, der Park ist immer noch in Gemeindebesitz.



Trotz des eher unschönen Wetters war es ein wunderschöner Ausflug und ich freue mich auf die kommenden Tage mit Schatz und Hund in unserem kleinen Bungalow.

Bis bald
Joya

Freitag, 21. April 2017

Interview: Green Net-Autor Wilfried von Manstein


Gestern habe ich darüber berichtet wie begeistert ich von "Green Net" bin.
Entsprechend aufgeregt war ich, als ich dem Autor Wilfried von Manstein (WvM) ein paar Fragen zu seinem tollen Roman stellen und die Antworten veröffentlichen durfte.
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Joya: Gab es einen einzelnen Impuls zum Schreiben dieses Buches oder entstand die Geschichte nach und nach?

WvM: Ich hatte vor etwa zehn Jahren eher spielerisch damit begonnen, einen Jugendroman zu schreiben, der auf der Grundidee beruhte, dass ein zwölfjähriger Junge mit Bäumen spricht. Auslöser war ein täglicher Spaziergang, der mich an einer über und über mit Efeu bewachsenen Buche vorbeiführte, in deren Schatten ich oft Rast machte und die mich an meine schon früh entstandene, besondere Beziehung zu Bäumen erinnerte.
Des Weiteren hatte ich im Jahre 1990 ein Buch mit ›heilenden Texten‹ veröffentlicht, von denen sich einer mit den Dingen beschäftigte, die wir von den Bäumen lernen können. In der Einleitung zu diesem Text schrieb ich: »Die Bäume haben aus der Erde ein Paradies gemacht, ohne je zu denken. Hoffentlich lernen wir noch rechtzeitig von ihnen und beenden den Kampf gegen unsere uralten Freunde, ohne die wir nicht leben können.«
(„Lerne von den Bäumen“ – e-book https://www.amazon.de/dp/B01MT6MYVI)
Als ich dann merkte, dass es gar nicht so einfach ist, einen Roman zu schreiben, absolvierte ich ein Studium „Kreatives Schreiben“ und verfasste meine Masterarbeit über das Thema. (https://www.amazon.de/dp/3942498146)

Joya: Glauben Sie, dass Pflanzen uns wirklich verstehen können bzw. dass sie eine ähnliche Sprachstruktur besitzen mit Wörtern und Grammatik?

WvM: Wenn die Menschen sich trotz gleicher Sprachstruktur und Grammatik schon so wenig verstehen, warum sollen Pflanzen dann dieses Prinzip übernehmen?
Jedoch: Beim Sprechen oder schöner noch beim Singen oder Musizieren übertragen sich Gefühle und da klappt es schon besser mit der Verständigung. Ja, ich glaube Pflanzen können uns verstehen.

Joya: Was für ein Baum oder Pflanze wären Sie nach einer Verlangsamung wie im Buch?

WvM: Ich glaube, ich bin jetzt schon ein Kaktus. J Im Ernst, Affenbrotbäume liebe ich sehr. Wenn ich wählen könnte, würde ich einer sein wollen.

Joya: Haben Sie einen grünen Daumen?

WvM: Ich glaube nicht. Andererseits: Meine Freunde behaupten, dass bei niemandem außer mir das Basilikum auf der Fensterbank sich so lange hält und sogar ständig nachwächst. Ja, und als ich eine Zeitlang eine sehr große Wohnung hatte, wucherten mich meine Zimmerpflanzen so sehr zu, dass ich sie ständig beschneiden musste.

Joya: Dürfen wir Leser uns auf eine Fortsetzung des Romans freuen? Oder ist erst einmal etwas anderes geplant?

WvM: Ich hatte eigentlich gedacht und das auch des Öfteren betont: „Nie wieder einen Roman – das braucht zu viel Arbeit und zu viel Gehirnschmalz.
Und ich konnte mir monatelang auch gar keine Fortsetzung vorstellen.
Aber in den letzten Wochen habe ich mit Schrecken festgestellt, dass mich neue Ideen zu „Green net II“ heimsuchen:
„Der große Hallimasch“ aus „Green net“ breitet sich auf der ganzen Welt aus und entwickelt eine Strategie zur Ausrottung der Menschen. Er züchtet zum Beispiel Trumps, Le Pens und Erdogans, die dann für ihn die Ausrottungsarbeit verrichten sollen.
Lam-Pi-Jong kann das Zeitreisen nicht lassen und Mario mag sich trotz Pubertät nicht von seinem N’Bongoo trennen.
Und was ist mit Sex? Wird er die zwei Jahre ältere Rado (die aber inzwischen einen festen Freund hat) damit nerven? Wie gut, dass er jetzt einen Kinderpsychologen zum Stiefvater hat!
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Ich möchte mich auch hier noch einmal herzlich für die Beantwortung und den netten Kontakt bedanken und freue mich auf eine Fortsetzung  ♥

Donnerstag, 20. April 2017

Gelesen: Green Net

Ein tolles Buch für jedes Alter, das ich über Literaturtest lesen durfte:


Das Buch wurde freundlicherweise von Herrn von Manstein kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: Green Net Roman. Herzlichen Dank nochmal für das Rezensionsexemplar.

Beschreibung
Der 12jährige Mario ist ein »Baumflüsterer«. Er wohnt in einer Stadt, die einen berühmten Zoo beherbergt, in dem Nasenaffen auf einer Würgefeige leben. Mario zeigt autistisches Verhalten und spricht am liebsten nur mit Bäumen, deren Sprache er versteht. Seine Mutter macht sich deswegen Sorgen und sucht einen Psychiater auf. Als Mario sie in der Villa des Psychiaters abholen will, findet er die beiden Erwachsenen in einem rätselhaften Koma liegend. Die Aufzeichnung einer Überwachungskamera zeigt, auf welche Weise das geschah: Ein entdeckter Einbrecher benutzte eine Waffe, die Menschen so sehr verlangsamt, dass sie zu Pflanzen werden (und umgekehrt Pflanzen so sehr verschnellert, dass sie wie Menschen agieren). Die Ärzte sind ratlos, nur Marios Baumfreunde, ein Kastanienbaum und sein Efeu, ahnen, wie die Erwachsenen wieder ins Leben gerufen werden könnten. Unterstützt von der 14jährigen Tochter des Psychiaters, gerät Mario immer tiefer zwischen die Fronten eines Krieges unter verfeindeten Lagern der Pflanzenwelt. Ein »böser« Baum (die gewaltige Würgefeige im Zoo) möchte die Menschheit ausrotten sein Gegenspieler, der weise Herrscher der Pflanzenwelt, sucht hingegen die Verständigung mit den Menschen. Beide Seiten wollen Mario für ihre Zwecke benutzen. Die Macht des bösen Baumes wächst mit jedem Tag, besonders, als dieser beginnt, das gestohlene Gerät zu vervielfältigen.(Quelle: Amazon)

Autor
Wilfried von Manstein ist das Pseudonym von Moritz Boerner, unter beiden Namen hat er bereits mehrere Sach- und Kinderbücher in großen Verlagen und auch selbst veröffentlicht. Auf Amazon findet man die (vermutlich erdachte) Biografie des Herrn von Manstein, auf Wikipedia die des Herrn Boerner. Auf der Seite des Romans Green Net lässt erzählt er ein wenig über das Buch und die Entstehung.

Das Buch
Das Hardcoverbuch hat 412 Seiten und wurde am 10. Dezember 2016 als Edition INMO im Verlag boernermedia veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Es gibt Bücher, von denen man gar nicht genug bekommen kann. Bei denen man traurig ist, wenn sie enden, weil man die Figuren lieb gewonnen hat, sich gerne in deren Welt bewegt und / oder weil man die Geschichte noch weiter erleben und erlesen möchte. Bücher, mit denen man sich sehr beschäftigt, die einen nicht los lassen, zu denen man weiter recherchiert, weil man mehr über die darin vorkommenden Dinge erfahren möchte. Und zu denen man sich Gedanken macht. Was wäre wenn? Ist das wirklich möglich? Was würde ich tun, wenn...? Green Net ist für mich solch ein Buch. Anfangs ist mir nur der einfach gehaltene Sprachstil aufgefallen, was das Buch auch gut für ältere Kinder und Jugendliche lesbar macht. Doch dann hat es mich gepackt, und ich konnte nicht aufhören, es zu lesen. Was hat dieses Buch, was andere nicht haben?

Der Inhalt klingt zunächst wie eine Abenteuergeschichte eines Jugendromans. Ein Junge mit einer besonderen Gabe, zwei verfeindete Fronten und er mittendrin. Als "Kastanienkind" kann Mario sich mit Pflanzen unterhalten und erhält durch seine Pflanzenfreunde Zugang zum "Green Net", quasi ein Facebook der Pflanzenwelt. Jeder Baum, Strauch und Weizenhalm kann sich in das Green Net einklinken und mit einer Art Avatar an Versammlungen und Treffen teilnehmen. Dort erfährt Mario von den schlimmen Plänen der verrückten Würgefeige, die die Menschen mit Hilfe der Waffe eines gestrandeten zeitreisenden Professors verlangsamen und die verbündeten Pflanzen verschnellern will, so dass er und seine Gefolgschaft die Herrschaft über die Erde übernehmen können.

Gut, dass Mario nicht nur auf seine Baumfreunde zählen kann, sondern auch noch menschliche Freunde zur Unterstützung hat. Und nicht zuletzt einen kleinen geheimnisvollen Freund, der je nach Betrachtung die Form ändert und mit viel Charme und Witz Mario  und seinen Freunden zur Seite steht.

Nicht nur, dass ich während des Buches viel über Pflanzenarten, verschiedene Bäume die hierzulande eher selten sind und Waldgeister gelesen habe, es kamen auch oft Gedanken auf, wie viel Wahrheit eigentlich hinter der Geschichte steckt. Empfinden Pflanzen so wie Menschen, nur langsamer? Ist es grausam, sie zu schneiden, zu essen, in Vasen zu stellen oder zu vergessen sie zu gießen? Und schon wurde mir bewusst, dass der Roman viel mehr ist als nur ein abenteuerlicher Jugendroman. Er hat mich zum Nachdenken gebracht, zum Eintauchen in Gedanken, die ich mir vorher selten bis gar nicht gemacht habe, und er hat viele Fragen offen gelassen. Ein paar davon durfte ich dem Autor sogar persönlich stellen, das Interview mit Herrn von Manstein findet ihr morgen auf meinem Blog.

Mein Fazit: dieses Buch ist tatsächlich wie auf der Roman-Homepage geschrieben ein Buch für Menschen von 12 bis 112. Es ist spannend geschrieben, einfühlsam und macht wach für neue Gedankenansätze. Wenn ich könnte, würde ich 6 Sterne vergeben, so werden es "leider" nur 5 von 5 Sternen.


Samstag, 15. April 2017

Gewonnen: Zauberholz

Wer mich kennt, der kennt auch meine Leidenschaft für Häkeln, Häkelnadeln und Wolle. Vor Kurzem stieß ich auf ein junges Unternehmen, welches wunderschöne selbstgemachte Häkelnadeln aus den verschiedensten Holzarten mit eingesetzter Metallnadel herstellt: Zauberhölzer, findet man auch bei Facebook. Und genau dort wurde ein tolles Gewinnspiel veranstaltet, und nun ratet, wer hier wie ein Gummiball durch die Wohnung gehüpft ist weil sie gewonnen hat? Richtig 😍

Letzte Woche kam das eigens für mich hergestellte Zauberholz an. Ich habe mir die Nadelstärke 2,5 gewünscht. Schon beim Öffnen konnte ich den feinen Holz- und Ölgeruch schnuppern, der mich auch beim Häkeln weiterhin begleitet hat. Hier seht ihr ein Bild mit der Versandverpackung meines neuen Schmuckstücks:


Am Boden ist die Nadelstärke eingebrannt, so weiß ich immer sofort, was das für eine Nadel ist.


Der Griff liegt angenehm in der Hand, nicht zu kurz oder zu lang, eine angenehme Schwere (aber nicht zu schwer), es dreht sich wunderbar und die Oberfläche ist schön glatt geschliffen. Wenn man die Nadel dreht sieht man wunderbar die natürliche Maserung des Holzes:


Die Nadel steckt fest drin vorne, da wackelt nichts. Der Griff fühlt sich weder kalt noch warm an und es lässt sich herrlich damit arbeiten. Ich mache gerne Häkelmaschen mit einer Drehbewegung zwischen den Fingern, das geht hier wunderbar.

Jeder Griff wird handgemacht und ist ein Unikat, es gibt keine zwei gleichen Nadeln. Da wird bestimmt noch das ein oder andere Schätzchen bei mir einziehen dürfen ♥

Herzlichen Dank an Zauberhölzer für das tolle Gewinnspiel und meinen Gewinn, ich liebe die Nadel ♥

Liebe Grüße
Joya